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Das Zentrum für Hirnaneurysmen am Universitätsklinikum Heidelberg, Campus Mannheim, dient der Beurteilung, Beratung und Begleitung von Menschen mit einem Hirnaneurysma – wissenschaftlich fundiert, individuell und ohne Vorabfestlegung auf eine Behandlung. mehr erfahren

"Wir kümmern uns nicht um Aneurysmen. 
Wir kümmern uns um Menschen, die eines haben."

Liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Angehörige,

​herzlich willkommen auf den Webseiten unseres Zentrums! Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. 

In unserem Zentrum stehen eine differenzierte und individualisierte Einschätzung von Personen mit Hirnaneurysmen und deren Behandlung im Mittelpunkt. Ganz gleich, ob Sie uns aufgrund einer beängstigenden Diagnose oder aus allgemeinem Interesse aufsuchen – wir möchten Sie hier mit unserem neuartigen Ansatz zur Behandlung dieser Erkrankung vertraut machen.  

Seit mehr als zwanzig Jahren beschäftigen wir uns intensiv mit diesem Krankheitsbild – in der Forschung ebenso wie in der Behandlung. Unsere Arbeit hat weltweit das heutige Verständnis von Hirnaneurysmen wesentlich mitgeprägt – von ihrer Entstehung und ihrem Wachstum bis hin zur individuellen Einschätzung ihres Risikos.

Diese wissenschaftliche Erfahrung verbinden wir mit einer interdisziplinären Versorgung, bei der jede Entscheidung auf den neuesten medizinischen Erkenntnissen und den persönlichen Voraussetzungen unserer Patientinnen und Patienten basiert. 

Wir behandeln Menschen mit ihrer Lebensgeschichte, ihrer Familie, ihren Risikofaktoren, ihrer Angst und ihren eigenen Vorstellungen von einem guten Leben. Manchmal folgt daraus die Empfehlung zu einer Operation oder einer Intervention. Sehr oft jedoch können wir Ihnen sagen: Sie können weiterleben wie bisher – und – wir bleiben an Ihrer Seite! 

Nehmen Sie sich Zeit. Sie haben sie.

Prof. Dr. med. Nima Etminan & Prof. Dr. Gabriel J. E. Rinkel​​

​​Hirnaneurysmen sind häufiger als man denkt. Die allermeisten stellen jedoch keine Gefahr dar und müssen nicht behandelt werden. Aus diesem Grund richtet sich das Augenmerk in unserem Zentrum auf eine sorgfältige, individuelle Risikoeinschätzung. Unsere erste Frage lautet deshalb:

„Was ist für diesen Menschen das Richtige?“

 

Die Frage wird von einem Team beantwortet, das beides beherrscht: die Behandlung und den begründeten Verzicht darauf.  Das konkrete Vorgehen orientiert sich an internationalen Leitlinien, an deren Entstehung unser Team maßgeblich mitgewirkt hat, an den Ergebnissen eigener Forschung und an der Erfahrung in operativen wie interventionellen Verfahren.

  • Interdisziplinär

    Neurochirurgie, Neuroradiologie, Neurologie und Intensivmedizin an einem Standort vereint

  • Federführend

    Internationale Leitlinien zu unrupturierten Aneurysmen federführend mitgestaltet

  • Spezialisiert

    Über 400 endovaskuläre Aneurysma-Behandlungen jährlich durch die Neuroradiologie

  • Erfahren

    Erfahrung aus über 1.000 komplexen neurovaskulären Behandlungen jährlich 

  • Profiliert

    PROTECT-U: Weltweit erste Phase-III-Studie zur medikamentösen Vorbeugung einer Aneurysmaruptur

  • Gefördert

    Ermöglicht durch die H. W. & J. Hector Stiftung im Rahmen von CARE IA (2026–2029)

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