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Ist ein Hirnaneurysma ein Tumor?
Nein – ein Hirnaneurysma ist eine Aussackung der Wand einer Hirnschlagader und wächst nicht wie eine Geschwulst.
Ist ein Hirnaneurysma angeboren?
Nein – Hirnaneurysmen entstehen im Laufe des Lebens. Bluthochdruck und Rauchen spielen dabei eine wichtige Rolle. Bei manchen Menschen kommt eine erbliche Veranlagung hinzu.
Kann ein Hirnaneurysma wieder verschwinden?
In aller Regel nicht. Die meisten Aneurysmen bleiben jedoch über lange Zeit unverändert und müssen lediglich regelmäßig kontrolliert werden.
Muss ich mich schonen?
Nein – in aller Regel nicht. Ein pauschales Verbot von Sport, Reisen oder körperlicher Belastung ist wissenschaftlich nicht begründet. Welche Empfehlungen für Sie persönlich gelten, besprechen wir mit Ihnen.
Darf ich fliegen?
Flugreisen sind problemlos möglich.
Verursacht mein Hirnaneurysma meine Kopfschmerzen?
Nur sehr selten. Oft werden Hirnaneurysmen zufällig bei Untersuchungen entdeckt, die zure Abklärung von Kopfschmerzen durchgeführt werden. In den allermeisten Fällen sind sie jedoch nicht deren Ursache.
Wie oft muss ich zur Kontrolle?
Das hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Gemeinsam legen wir einen individuellen Kontrollplan fest.
Sollten meine Kinder untersucht werden?
Meist ist das nicht erforderlich. Entscheidend ist unter anderem, ob weitere nahe Angehörige betroffen sind. Wir beraten Sie dazu individuell und ergebnisoffen.
Erhöht die Pille oder eine Hormonersatztherapie mein Risiko?
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind hierzu nicht eindeutig. Wir erläutern Ihnen, was die aktuelle Datenlage für Ihre persönliche Situation bedeutet.
Kann ich eine Zweitmeinung einholen?
Ja – ausdrücklich. Eine unabhängige Zweitmeinung gehört zu den zentralen Aufgaben unseres Zentrums. Sie ist auch digital möglich, sodass Sie dafür nicht anreisen müssen.
Muss mein Aneurysma sofort behandelt werden?
Nein, ein unrupturiertes Aneurysma ist kein Notfall und muss nicht sofort behandelt werden. Sie haben Zeit, sich zu informieren und eine Bewertung einzuholen.
Kann ein Aneurysma platzen, wenn ich mich aufrege oder anstrenge?
Nein, körperliche Aktivität oder alltägliche Aufregung sind in der Regel kein Grund zur Sorge. Sie sollten Ihren Alltag aus Angst vor einer Blutung nicht einschränken.
Ist ein Hirnaneurysma mit dem Auftreten weiterer Aneurysmen assoziiert?
In der Regel ist dies nicht der Fall, daher muss kein Screening des restlichen Körpers durchgeführt werden.
