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Was Sie selbst tun können

Weltweit ist in den vergangenen drei Jahrzehnten die Zahl der Hirnaneurysmablutungen um rund 40% zurückgegangen. Ein wesentlicher Anteil dieser Entwicklung hängt mit einer besseren Kontrolle beeinflussbarer Risikofaktoren zusammen – es wird weniger geraucht und der Blutdruck ist besser eingestellt.

Sie sind Ihrem Aneurysma nicht ausgeliefert.

Blutdruck

  • Ein konsequent behandelter Bluthochdruck ist einer der wichtigsten beeinflussbaren Faktoren. Welche Zielwerte für Sie persönlich sinnvoll sind, besprechen wir gemeinsam mit Ihnen und Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt.

Rauchstopp

  • Rauchen erhöht sowohl die Wahrscheinlichkeit, ein Aneurysma zu entwickeln, als auch das Risiko einer ungünstigen Entwicklung. Ein Rauchstopp wirkt deshalb doppelt – und der positive Effekt beginnt bereits nach kurzer Zeit. Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen ein strukturiertes Entwöhnungsprogramm.

Sie können Ihr Leben weiterleben

  • Ein unrupturiertes Aneurysma bedeutet nicht, dass Sie Ihren Alltag einschränken müssen. Sport, Flugreisen, Kaffee oder auch körperliche Belastungen wie schweres Heben oder Geschlechtsverkehr sind in aller Regel weiterhin möglich.

Ein pauschales „Schonen Sie sich“ hat keine wissenschaftliche Grundlage. Es kann Lebensqualität einschränken, ohne Ihr persönliches Risiko zu senken. Was in Ihrem individuellen Fall gilt, besprechen wir mit Ihnen persönlich.

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